
Damian Pieloth studierte Physik mit den Schwerpunkten Elementarteilchenphysik und Astrophysik an der Universität Dortmund und an der Ruhr-Universität Bochum. Er schloss das Studium mit der Diplomarbeit „Experimentelle Überprüfung der Algorithmen zur Luminositätsbestimmung am H1-Detektor“ ab. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Software-Ingenieur bei der Dr. Materna GmbH in Dortmund. Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum, Abteilung für Neurophysiologie und am DESY Zeuthen, Arbeitsgruppe Astroteilchenphysik, tätig.
Seit Dezember 2006 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt in der experimentellen Untersuchung und der Simulation der Partikelabscheidung durch Tropfen.
Die Wirkung von Tropfen als Abscheider für Staubpartikel > 5 μm beruht auf der Massenträgheit der Staubpartikel. Diese können den Stromlinien der Gasströmung um den Tropfen herum nicht folgen, kollidieren mit diesen, bleiben an ihnen haften und werden abgeschieden. Die auf diesem physikalischen Prinzip beruhenden Nassabscheider werden in vielen Industriebereichen zum Abscheiden von Staubpartikeln aus Gasen eingesetzt, vorwiegend dann, wenn andere Verfahren versagen.
Die Auslegung und Optimierung von Nassabscheidern durch Experimente ist in der Regel sehr aufwendig bzw. nicht wirtschaftlich. Aus diesem Grund wird am Lehrstuhl ein Computercode für Modellrechnungen der Staubabscheidung durch Tropfen in den Simulationsumgebungen ANSYS, OpenFoam und dem Numerik-Tool MATLAB entwickelt und implementiert.
Dieser Computercode wird durch Experimente im Labormaßstab laufend validiert. Voraussetzung für solche Experimente ist zum einem die Erzeugung von definierten Staubatmosphären und deren Aufrechterhaltung im Wäscher während des Waschprozesses, zum anderen die genaue Messung der durch die Tropfen abgeschiedenen Staubmengen. Diese beiden Punkte bilden den Schwerpunkt der experimentellen Arbeiten im Forschungsprogramm.

Basis und unerlässlich für die Auslegung von Trocknern sind die Massen- und Energiebilanzen, die sich bei vorgegebenen Bedienungen exakt lösen lassen. Wesentlich aufwendiger ist die Bestimmung der Trocknungskinetik und der erforderlichen Produktverweilzeit und damit der Trocknerabmessungen. In der Regel kommt man für diese zweite Aufgabe auch heute noch nicht ohne Experimente aus.
Zur verlässlichen Bilanzierung von Massen- und Energieströmen wird am Lehrstuhl ein einfaches Tabellenkalkulationsprogramm entwickelt, das den Effekt von Variationen mehrerer Eingangsgrößen darstellt und deren Auswirkung auf mehrere Ausgabegrößen gleichzeitig und auf einfache Weise sichtbar machen kann.

Diplom- und Studienarbeiten zu Teilbereichen des Forschungsprojektes werden jeder Zeit angeboten. Bei Interesse einfach eine EMail schreiben oder bei mir im Büro vorbeischauen.
Hier gilt das gleiche wie bei Studien- und Diplomarbeiten.
-
D. Pieloth, G.Schaldach und P.Walzel
Gesichtete Sprays in Sprühtrocknern
ProzessNET-Jahrenstreffen der FA Mehrphasenströmungen 2008 in Weihenstephan
D. Pieloth, G.Schaldach und P.Walzel
Gesichtete Sprays in Sprühtrocknern
ProzessNET-Jahrenstreffen der FA Trocknungstechnik 2008 in Halle
D. Pieloth, J. Diepes, G. Schaldach und P. Walzel
Staubabscheidung durch Tropfen – Erzeugung von definierten Staubatmosphären und Versuche mit einem Rotationswäscher
ProzessNET-Jahrenstreffen der FA Lebensmitteltechnik und Mehrphasenströmungen 2010 in Franfurt am Main
D. Pieloth und P. Walzel
Partikelabscheidung durch Tropfen – CFX Modellrechnungen
ProzessNET-Jahrestagung 2009 in Mannheim
D. Pieloth, G. Schaldach und P. Walzel
Partikelabscheidung durch Tropfen – Vergleich zwischen CFX Modellrechnungen und Staubabscheidung durch Rotationszerstäuber
ProzessNET-Jahrenstreffen der FA Mehrphasenströmungen 2009 in Bad Dürkheim
Vidya Konda
Operational behaviour of a gas scrubber
Diplomarbeit, TU Dortmund, 2009
Alexandros Zacharopoulos
Verfahrensoptimierung im Bereich der Keramikaufbereitung zur Verbesser-ung der elektrischen Durchschlagsfestigkeit des Zündkerzenisolators
Diplomarbeit, TU Dortmund, 2009
Jan Diepes
Erzeugung einer definierten Staubatmosphäre im Labormaßstab
Studienarbeit, TU Dortmund, 2010
Johannes Holtbrügge
Charachterisierung eines Aufstromklassierers
Studienarbeit, TU Dortmund, 2009
Computeradministration
Laserschutzbeauftragter
PDA und LDA Messungen
Freitags 14 – 16 Uhr
Betreuung der Einführung in das Chemieingenieurwesen „Sprühtrocknung“
Betreuung des Praktikumsversuchs MV 5 „Sieben und Sichten“
Betreuung der Übung „Mechanische Verfahrenstechnik I“
Betreuung des Praktikumsversuchs MV 5 „Sieben und Sichten“
Betreuung der Übung „Mechanische Verfahrenstechnik I“
Betreuung der Einführung in das Chemieingenieurwesen „Sprühtrocknung“
Betreuung des Praktikumsversuchs MV 5 „Sieben und Sichten“
Betreuung der Übung „Mechanische Verfahrenstechnik I“
Betreuung des Praktikumsversuchs MV 5 „Sieben und Sichten“